Obstbäume sind sehr langlebig und bis sie Früchte tragen, vergeht meist einige Zeit. Man sollte daher beim Kauf
und bei der Pflanzung mit Bedacht vorgehen, damit ein gesunder und ertragreicher Baum heranwächst.
Pflanz- und Grenzabstände:
Wer mit Obstbäumen wenig Erfahrung hat, pflanzt sie meist viel zu dicht. Aber nur gut belichtete Kronen bringen
eine reiche Ernte hervor. Zu dicht stehende Obstbäume sind dagegen wesentlich krankheitsanfälliger.
Zeichnen Sie also vor Kauf und Pflanzung die zu erwartende Kronenausdehnung in den Grundrissplan Ihres Gartens
ein, um abzuschätzen, wie viele Obstbäume überhaupt Platz finden. Noch wichtiger als die Pflanz- sind die
Grenzabstände zum Nachbarn. Denn viele Nachbarschafts-Streitigkeiten beruhen darauf, dass ein Baum
über den Zaun gewachsen ist. Als Faustregel gilt: Grenzabstand = halbe Kronenausdehnung.
Detailliertere Angaben erhalten sie bei Ihrem zuständigen Gartenbau- oder Landratsamt.
Empfehlenswert: Einkauf am Ort
Obstpflanzen kauft man am besten in regionalen Baumschulen und Gartencentern. Hier werden vorzugsweise solche
Sorten angeboten, die zum örtlichen Klima passen. Ein weiterer Vorteil: Für solche Betriebe ist gute Ware
die beste Werbung!
Unser Tipp für kleine Gärten: Ein schöner Spalier-Obstbaum liefert nicht nur leckere Früchte, sondern kann
zugleich ein guter Sommer-Sichtschutz an der Grundstücksgrenze sein.