Gartentipps
Die Felsenbirne - Blütenfest im Frühling und Farbenspiel im Herbst
Groß sind sie nicht, die hübschen sternförmigen Blüten der Felsenbirnen, dafür erscheinen sie
in sehr großer Zahl und bezaubern mit luftigen Blütentrauben. Trotz ihres zarten Erscheinungsbildes
sind sie robuste Zeitgenossen, die keine besonderen Ansprüche stellen und auch keinen Rückschnitt benötigen.
Und aufgrund ihrer frühen Blütezeit sind die Felsenbirnen für die ersten Insekten eine wertvolle und gern besuchte Nahrungsquelle.
Die Kahle Felsenbirne (Amelanchier laevis), die etwa drei bis
fünf Meter hoch wird, und die etwas höhere Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii) sind schöne Varianten
für den Hausgarten. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal ist die Stellung der Blütenstände: Die Kahle
Felsenbirne blüht schon vor dem Blattaustrieb und hat eher hängende Blütentrauben, während die der
Kupferfelsenbirne ungefähr zeitgleich mit dem Erscheinen der neuen Blättern blüht und eher aufrecht
stehende Blütentrauben hat. Beide haben ihren Ursprung in Nordamerika und bestechen im Herbst mit einer
prachtvollen, leuchtend gelben bis orange-roten Färbung der Blätter.
Es gibt aber auch eine schöne, heimische Felsenbirne namens Amelanchier ovalis. Ihre Blätter sind im Austrieb
weißwollig, im Herbst leuchten sie orange bis rot.
Die im Spätsommer reifenden, fast schwarzen Früchte aller drei Arten schmecken süß und eignen
sich unter anderem für die Herstellung von Saft oder gemischten Marmeladen.
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