Gartentipps
ADR (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung)
Jeder Rosenzüchter kann seine Rosenneuheiten zur unabhängigen Beurteilung vom ADR-Arbeitskreis
anmelden. In elf Prüfgärten in verschiedenen Gegenden Deutschlands werden die Eigenschaften der
Neuheiten anhand von Merkmalen wie Widerstandsfähigkeit, Winterhärte, Blütenreichtum, Wirkung
der Blüte, Duft oder Wuchsform über mehrere Jahre hinweg bewertet. Am bedeutendsten in der Bewertung
von modernen Rosenzüchtungen ist die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. Daher
wird in allen Prüfgärten auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet.
Rosen mit dem ADR-Siegel sind deshalb besonders zu empfehlen. Achten Sie darauf bei der Auswahl Ihrer
neuen Lieblingsrose.
Mehr Infos finden Sie auf der Webseite der ADR
Rosenpflege muss trotzdem sein
Auch die ADR-Rosenschönheiten brauchen zumindest ein Minimum an Pflege um gut gedeihen zu können. Hält man sich an einige
einfache Regeln, steht einem reichen Rosensommer nichts mehr im Wege. Ab Anfang Juli blühen viele Rosen am schönsten.
Werden die vertrockneten Blüten immer gleich abgeschnitten, kann die Kraft der Pflanze in neue Knospen
gehen. Die Blütenstände sollten immer bis zum ersten richtigen Blatt zurück
geschnitten werden. Wird zu wenig geschnitten, ist der Neuaustrieb und die neue Blüte eher schwach.
Wenn es zu feucht ist, drohen die üblichen Rosenkrankheiten - mit oder ohne ADR-Siegel. Es sollte auch regelmäßig
gedüngt werden, am besten mit schnell gelösten Düngern oder Pflanzenbrühen. Grundsätzlich gilt: Gut ernährte Pflanzen sind widerstandsfähiger als halb verhungerte.
An heißen Tagen sollte nur in den Morgenstunden gegossen werden, damit die Blätter wieder abtrocknen könen. So haben
Pilzkrankheiten keine Chance.
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